vonSchwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)

Aus DAFFG

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen vonSchwerin2.png
FamilienWIKI - Familie von Schwerin


Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)

Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in Wustrau) heiratete am 26. Juni 1861 in Mitau Constance Baronesse von Derschau (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, Kreis Tuckum, † 3. Juli 1914 in Wustrau).

Inhaltsverzeichnis

Lebenslauf

geboren zu Rehberg 26. Juni 1835, trat 1854 bei dem 7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt in Preussische Dienste, ward 8. December 1855 Seconde-Lieutenant, trat 1858 in das erste Aufgebot 2. Bataillons (Burg) 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiments über und nahm 1864 den Abschied. 1858 wurde er nach dem Tode seines älteren Bruders Majoratsherr auf Wustrau mit Albertinenhof, und als solcher am 21. October 1859 nach dem Recht der Erstgeburt unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den Preussischen Grafenstand erhoben. Nach seines Vaters Tode 1865 fielen ihm auch dessen sämtliche Besitzungen zu: Janow, Lantzkron, Neuendorff, Rehberg, Bartow, Hohenbrünzow und Strehlow, sowie der Lehnsstamm auf Wisbur und auch dessen Antheil an den Spantekowschen Familien-Lehen.

In Folge des Lehns-Auflösungs-Gesetzes für Pommern vom 4. März 1867 zog er den zum Allod gewordenen Lehnsstamm auf Wisbur ein, und errichtete ferner aus den ihm gehörigen alten Schwerinschen Lehngütern zwei Fideikommisse, und zwar 1) aus Hohenbrünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohenbrünzowsche Familien-Fideikommiss; 2) aus den Lantzkronschen Gütern (Rehberg, Janow, Lantzkron, Neuendorff und Bartow) das von Schwerin-Janowsche Familien-Fideikommiss, und berief zur Succession sämmtliche bekannte Schwerin's nach einer besonders und frei aufgestellten Successionsordnung.
Am 11. Juni 1870 kaufte er von der Familie von Meyenn die Güter Wodarg und Werder nebst einem Bauernhofe an letzterem Ort. Zu dem vom Vater ererbten Antheil an Spantekow erwarb er 1875 die gesammte Spantekowsche Begüterung: Spantekow mit Forst, Rebelow, Drevelow und Strippow, von dem Grafen Friedrich von Schwerin auf Bohrau, welcher dieselbe von der Familie gekauft hatte, nachdem diese den Verkauf an einen Mitbesitzer in Folge des Lehns-Aufhebungs-Gesetzes - welches das bisherige Besitzverhältniss unhaltbar machte - beschlossen hatte. Bereits 1874 kaufte Graf Albert auch den seit 1856 für die Schwerinsburger Linie ausgeschiedenen Antheil an der Spantekower Besitzung: Dennin mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommiss-Stiftung.

Seit 12. August 1865 ist er Ritter des Johanniter-Ordens, und seit 25. Juni 1867 Rechtsritter. Als solcher betheiligte er sich während der Feldzüge 1866 gegen Österreich und 1870 gegen Frankreich bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindes Land. Im September 1857 erhielt er vom Herzog von Coburg das Verdienstkreuz des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens. Im Jahr 1874 wurde er auf Grund der durch den Grafenverband des Herzogthums Pommern erfolgten Wahl auf Lebenszeit zum Mitgliede des Preussischen Herrenhauses berufen. seit 1866 ist er Mitglied des Familien-Vorstandes und des Curatoriums der von Schwerin'schen Familien-Stiftung.

Vermält zu Mitau in Curland 26. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren zu Autzenbach in Curland 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau, Erbherrn auf Sehem, und der Janette geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.

Eltern

  • Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)
  • Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)

Geschwister

  1. Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 8.9.1825 in Rehberg, † )
  2. Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)
  3. Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)
  4. Laura Albertine von Schwerin (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)
  5. Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 3.5.1837 in Rehberg, † )
  6. Caroline Luise von Schwerin (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)
  7. Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)

Kinder

  1. Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)
  2. Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)
  3. Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)
  4. Hans Bone von Schwerin (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945)
  5. Albert Constantin von Schwerin (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)
  6. Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)
  7. Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 21.5.1880, † 6.8.1964)

Literatur

  • Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: Geschichte des Geschlechts von Schwerin. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878

Weblinks

Siehe auch

Bilder

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
DAFFG
FamilienWIKI
Familiennamen
Buch erstellen